Start Artenschutz - KONKRET!
Artenschutz KONKRET PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 24. November 2012 um 16:08 Uhr

Regenwaldschutz in Honduras

 

  • Harpyie (Harpia harpyja)

 

Erster Fotobeweis eines Nistplatzes des Harpyien-Adlers in Honduras

Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Adler. In den früheren Erzählungen der griechischen Mythologie werden sie als schöne Frauen mit gelocktem Haar und Vogelflügeln beschrieben, später sind sie hässliche, hellhaarige Dämonen, die auf Geheiß des Zeus Seelen von Toten in den Tartarus tragen mussten. Ein Filmteam der Gespa e. V. konnte erstmals den fotografischen- und filmischen Beweis eines Nistplatzes der Spezies in Honduras Regenwäldern erbringen. Auf einer Expedition in die Kernzone des Nationalparks Patuca konnte ein Jungvogel des in Zentralamerika sehr selten gewordenen Adlers dokumentiert werden. In dem Regenwaldgebiet unterstützt die Gespa e. V. ihren honduranischen Partner Asociación Patuca bei der Umsetzung eines Naturschutzprojektes.

Weitere Informationen über die Spezies finden Sie hier:

 

 

Küstenwaldschutz in Chile

  • Tertiärpflanze Queule (Gomortega keule)

Der Valdivianische Regenwald in Chile gilt als einer der bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots weltweit. Die Umweltorganisation CODEFF (Comité Pro Defensa de la Fauna y Flora) widmet sich in dem sozial-ökologischen Parkprojekt Tumbes auf der Halbinsel Tumbes in der Nähe der Stadt Concepción bereits seit Jahren erfolgreich dem Schutz von Küstennaturwäldern. In der „Roten Liste“ der gefährdeten Pflanzenarten stellt sich der Queule-Baum (Gomortega keule) als eine Besonderheit dar, gilt er doch als einer der ältesten Fruchtbäume der Welt. Sein geographisch sehr eingeschränktes natürliches Verbreitungsgebiet liegt zudem in einer Klimazone, die sich forstpolitisch und forstindustriell zur prioritären Anbauzone Chiles für Plantagen schnell wachsender Kiefern- und Eukalyptusbäume entwickelt hat. Die Zerstörung der Naturwälder betrifft im besonderen Maße den Queule-Baum. Von ihnen existieren nach Schätzungen lediglich nur noch ca. 1 000 Individuen. Ältere, unbeschädigte Bäume gibt es kaum noch. So gilt der Queule-Baum heute wegen seiner Seltenheit und lokalen Begrenztheit als der gefährdetste Waldbaum der Erde. Die Gespa e. V. unterstützt den chilenischen Partner CODEFF bei der Umsetzung forstlicher Maßnahmen zur Anreicherung der Küstennaturwälder mit gefährdeten und seltenen Baumarten. Mehr Informationen, wie Sie helfen können diese prähistorische Spezies zu retten, finden Sie hier:

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. März 2016 um 19:49 Uhr